Moana Keller

Unverfälschte sicht auf die welt

Simulation MoanaKeller
Fachbereich:
Content Creation & Marketing
Semester (Modul):
1. Modul
Team:
Moana Keller

Ein tiefgründiger Blogbeitrag über die Schwarz-Weiss-Fotografie sowie über die Streetfotografie. Entdecken Sie die Welt im monochromen und tauchen Sie in eine andere Welt.

Schon seit sehr vielen Jahren gibt es die Schwarz-Weiss-Fotografie und Sie bleibt eine der beliebtesten Arten der Fotografie. Lernt das Spiel zwischen Licht, Schatten, Konturen und Formen kennen und entdeckt die Schönheit des Monochromen. Was macht das monochrome Bild aus und warum sind die Bilder meist schwarz-weiss in der Streetfotografie? Ein tiefgründiger Einblick in die Kunst der Schwarz-Weiss-Fotografie.

wie es dazu kam…

Ich habe mich für das Thema «Schwarz-Weiss- Fotografie» entschieden, weil mich die ausdrucksstarken und dramatischen Bilder faszinieren. Die Fotografie ist eine Kunst Art, daher basieren viele Themen bezüglich der Fotografie auf verschiedenen Meinungen. Durch mein Interesse an der Fotografie im Allgemeinen und insbesondere an der Schwarz-Weiss-Fotografie, wollte ich mich genauer mit diesem Thema beschäftigen. Dabei habe ich mir folgende Fragen gestellt: Was macht die Schwarz-Weiss-Fotografie aus? Was macht die schwarz-weissen Bilder so ausdrucksstark? Wieso sind die Bilder meist schwarz-weiss in der Streetfotografie? Wie lauten die Gesetze und Grauzonen der Streetfotografie? Diese Fragen begleiten uns nun durch den Bericht.

was macht die schwarz-weiss-fotografie aus?

Die Schwarz-Weiss-Fotografie wird ausgemacht durch ihre starke Wirkung, die aus den Kontrasten im Bild entstehen. Das Spiel zwischen Licht, Schatten, Konturen und Formen steht im Mittelpunt und macht das monochrome Bild aus. Schwarz und Weiss stehen in einem starken Kontrast zueinander, was das Bild dramatisch, stark und authentisch wirken lässt. Die monochromen Bilder verleihen uns oftmals den Eindruck, im Gegensatz zu den Farbaufnahmen, die Realität stärker und echter darzustellen. Fabian Peters von whitewall.com schrieb «Der Schwarz-Weiss-Fotografie wird aufgrund ihres Kontrastreichtums daher häufig eine unverfälschte und originale Wirkung zugeschrieben.» (Fabian Peters, 2015) (Quelle: whitewall.com)

was macht die schwarz-weissen Bilder so ausdrucksstark?

Viele Menschen verbinden Schwarz-Weiss-Bilder mit Sachen und Ereignissen von Damals. Schwarz-Weiss-Bilder berühren, durch die Assoziation mit Früher, den Betrachter mehr und können auch düster und geheimnisvoll wirken. Bei den Schwarz-Weiss-Bildern konzentriert man sich fast ausschliesslich auf die Strukturen, Texturen, Lichtverhältnisse, Kontraste und auf das Motiv. Durch das, dass man keine ablenkenden Farben im Bild hat, kann man sich mehr auf die Details eines Bildes konzentrieren und somit wirkt das Schwarz-Weiss-Bild ausdrucksstärker als ein farbiges Bild. (Quelle: pixolum.com)

wieso sind die bilder meist schwarz-weiss in der streetfotografie?

Diese Frage hat viele Antworten. Es ist kein Muss die Streetfotografie-Bilder in fotografieren. Ob man die Streetfotografie- Bilder in Farbe oder in schwarz-weiss fotografiert, basiert schwarz-weiss zu
 persönlichen Präferenz jedes einzelnen Fotografierenden. «Ein grosses Argument für schwarz-weiss ist der Fokus, den du setzt. Denn in der Sreetfotografie geht es meist darum, eine Handlung einzufangen. Wozu bräuchte man da Farben? Der Betrachter soll auf das Wesentliche in deinem Bild gelenkt werden. Und das ist nun mal das Geschehen selbst. Durch Farbe wirkt das Bild schnell unruhig und der Blick wird abgelenkt. Die Wirkung deines eigentlichen Motivs geht womöglich völlig unter.» (Nik Büschel, Jahr unbekannt) Bei der Streetfotografie, geht es um das Motiv und um die Handlung. Die Fotografierenden wollen, dass das Motiv im Vordergrund steht und wollen keine ablenkenden Farben. Auf der Abbildung 5 ist klar zu erkennen, wie Farben ablenken. Anstatt das Motiv zu betrachten, sieht man sofort die gelben Lichter im oberen Teil des Bildes. (Quelle: pixolum.com)

wie lauten die gesetze und grauzonen der streetfotografie?

Streetfotografie, darf man das überhaupt noch? Ist es eine hohe Kunst oder eine Verletzung des Persönlichkeitsrechtes? Leute auf der Strasse zu fotografieren, kann zu Problemen führen. Das Gesetz sagt, dass man das Recht am eigenen Bild hat. Heisst man darf Bilder nur dann veröffentlichen, wenn man eine Einverständniserklärung von den Mitwirkenden hat. Es gibt aber Ausnahmen und Grauzonen. Sobald die Personen auf dem Bild nicht identifizierbar sind, ist es aber erlaubt die Bilder zu veröffentlichen. Auch wenn klar zu erkennen ist, dass die Personen die erkennbar sind, nur «Beiwerk» eines Bildes sind, ist es erlaubt das Bild zu veröffentlichen. Viele Streetfotografierende leben aber nach dem Motto «Wo kein Kläger, da kein Richter». (Quelle: woz.ch)

bearbeitet man die schwarz-weissen bilder anders?

Die Bearbeitung eines schwarz-weissen Bildes, beginnt nicht auf dem Computer in Photoshop, Silver Efex pro, Lightroom oder anderen Programmen, sondern schon während dem Fotografieren selbst. Man muss die farbige Wirklichkeit schon im Kopf ins Schwarz-Weisse umwandeln. Die Farben müssen in Kontrasten wahrgenommen werden und die Helligkeit muss richtig eingeschätzt werden. Man sollte eigentlich nur noch in schwarz-weiss sehen. Man versucht sich komplett auf die Schatten, Kontraste, Lichter, Texturen, Strukturen und Formen zu konzentrieren. Beim Nachbearbeiten auf dem Computer ist dann die Hauptaufgabe, die Tiefen mit den Graustufen richtig darzustellen. (Quelle: journal.Markusthoma.com)

liebe – hoffnung – losgelassenheit

«Ein Bild spricht mehr als tausend Worte» diese Aussage ist korrekt. Bilder erzählen eine Geschichte, die jeder für sich interpretieren darf. Meine Bilder habe alle Ihre eigene Geschichte, doch eines hält Sie zusammen. Alle Bilder zeigen entweder Liebe, Hoffnung oder Losgelassenheit. Für mich Persönlich ist die Streetfotografie eine Kunst und keine Verletzung des Persönlichkeitsrechtes. Die Bilder wirken ganz anders auf mich, wenn ich Sie in Farbe oder in schwarz-weiss sehe. Die Emotionen im Bild werden verstärkt durch das monochrome und ich fühle mich mehr emotional zu den Bildern hingezogen.

meine persönliche meinung

Auch wenn die Schwarz-Weiss-Fotografie die älteste Fotografie Art ist, bleibt sie eine der Beliebtesten. Um ein monochromes Bild zu fotografieren, braucht man sich schon vorher Gedanken zu machen zu den verschiedenen Punkten, die das Bild ausmachen. Die Struktur, die Textur, das Licht, der Schatten, die Kontraste, das Motiv und die Handlung vom Bild muss schon gesehen und ins Schwarz-Weisse umgewandelt werden im Kopf, bevor das Bild gemacht wird. Farben braucht es nicht, sie machen das Bild unruhig und lenken unser Auge vom eigentlichen Geschehen ab. Meine persönliche Meinung ist auch, dass die Farben nur ablenken. Das Bild wirkt viel harmonischer, ruhiger, geheimnisvoller und dynamischer, wenn es in schwarz-weiss ist. Ich finde auch das man ein Bild das 2D ist, 3D machen kann. Dies erzielt man durch das Spiel mit den tiefen der graustufen und wenn man den Kontrast zwischen Schatten und Licht richtig einsetzt. Für mich bestätigt sich meine Faszination für die Schwarz-Weiss-Fotografie und ich habe eine neue Leidenschaft dazu gewonnen durch die Streetfotografie.

Absolventin / Absolvent

Moana Keller