Livio Schumacher

Mikrobrauerei Braupark

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Fachbereich:
Content Creation & Marketing
Semester (Modul):
1. Modul

Verschmelzung von Bar und Brauerei Der Braupark bietet eine einzigartige Atmosphäre, die Bar und Brauerei in einem Raum vereint. Das gemütliche Ambiente lädt dazu ein, direkt am Ort des Geschehens die Vielfalt der Biere zu geniessen. Diese Verschmelzung von handwerklicher Braukunst und geselliger Bar-Atmosphäre schafft ein unvergleichliches Erlebnis, das Bierliebhaber und Neugierige gleichermassen begeistert. Doch […]

Betritt man den Braupark, fühlt es sich an, als ob man in eine harmonische Einheit aus Bar und Brauerei eintaucht. Das leise Summen der Braukessel im Hintergrund bildet die Kulisse, während die lebendigen Gespräche der Gäste die Atmosphäre bereichern. Hier wird nicht nur Bier gebraut, sondern Geschichten erzählt.

Verschmelzung von Bar und Brauerei

Der Braupark bietet eine einzigartige Atmosphäre, die Bar und Brauerei in einem Raum vereint. Das gemütliche Ambiente lädt dazu ein, direkt am Ort des Geschehens die Vielfalt der Biere zu geniessen. Diese Verschmelzung von handwerklicher Braukunst und geselliger Bar-Atmosphäre schafft ein unvergleichliches Erlebnis, das Bierliebhaber und Neugierige gleichermassen begeistert. Doch der Braupark hat noch viel mehr zu bieten, von seiner faszinierenden Entstehungsgeschichte bis hin zu den sorgfältig ausgewählten Rohstoffen.

Bild Bar

Von der Garage ins Dorfzentrum

Der Braupark wurde 2019 von Josh und Sandra gegründet, zwei leidenschaftlichen Bierliebhabern mit einer Vision. Anfangs betrieben sie ihre Mikrobrauerei in einer Garage, im malerischen Schwarzenberg, wo ihre handwerklich gebrauten Biere schnell eine begeisterte Anhängerschaft fanden. Josh, der Kopf hinter dem Bierbrauen, brachte seine Expertise und Kreativität in jede Flasche Bier ein. Sandra wurde durch Josh in die vielfältige Bierwelt eingeführt und unterstützte ihn von Anfang an tatkräftig. Mit wachsender Beliebtheit und steigender Nachfrage stiessen sie bald an die Kapazitätsgrenzen ihrer ursprünglichen Location. Die Lösung war ein Umzug nach Malters, direkt ins Dorfzentrum, wo sie die Möglichkeit hatten, ihre Brauerei zu vergrössern und weiterzuentwickeln. In Malters fanden sie nicht nur mehr Raum, sondern auch eine Gemeinschaft, die ihre Leidenschaft für hochwertiges Bier teilt und unterstützt. Hier übernahm Sandra die Rolle der Barchefin und sorgt dafür, dass sich die Gäste in der gemütlichen Atmosphäre rundum wohlfühlen. Die zentrale Lage der Brauerei ermöglicht es den Brauprozess hautnah mitzuerleben und die frisch gebrauten Biere direkt vor Ort zu geniessen.

Bild Josh Bar

Mikrobrauerei gegen Grossbrauerei

Die Bierproduktion in einer Mikrobrauerei wie dem Braupark unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von der in einer Großbrauerei. Beide haben das Ziel, qualitativ hochwertiges Bier herzustellen, doch der Ansatz und die Methoden variieren erheblich. In einer Mikrobrauerei wird das Bier in kleineren Chargen gebraut, was eine grössere Flexibilität ermöglicht. Josh kann so schnell Trends, neue Ideen und Saisonale Experimente umsetzen. Ausserdem kann er so auf den aktuellen Lagerbestand reagieren. Im Falle einer Grossbrauerei sieht dies etwas anders aus. Die Skalierung der Produktion erfordert standardisierte Prozesse, um Konsistenz und Effizienz zu gewährleisten. Dies bedeutet, dass Innovation und Variation oft langsamer und seltener erfolgen, da Änderungen an den Rezepturen und Prozessen erhebliche Umstellungen und Kosten mit sich bringen. Der Faktor Kosten spielt auch bei den Rohstoffen eine Rolle. Grossbrauereien kaufen ihre Rohstoffe oft in großen Mengen und aus standardisierten Quellen. Dies ist notwendig, um die riesigen Produktionsvolumina zu unterstützen. Die Qualität der Rohstoffe ist zwar immer noch wichtig, aber der Fokus liegt stärker auf der Konsistenz und der Kostenkontrolle.

Bild Josh Arbeit 2


Die Benötigten Rohstoffe unterscheiden sich kaum zu denen einer Mikrobrauerei. Josh verwendet oft lokale Zutaten. Die persönliche Auswahl des Malzes, Hopfen und Hefen spielt eine zentrale Rolle und wird sorgfältig überwacht, um die bestmögliche Qualität zu gewährleisten. Das Malz wird geschrotet und danach in einem sogenannten Maischenbottich mit Wasser vermischt. Die Maische wird erhitzt und die dadurch aktiv werdenden Enzyme spalten sich in vergärbare und nichtvergärbare Zucker auf. Später macht der Hefe aus diesem vergärbaren Zucker den Alkohol. (Klotz, 2022) Die viele Handarbeit ist der Hauptunterschied zu einer Automatisierten Grossbrauerei. Die Temperatur, die Menge der Rohstoffe und Zeit werden hierbei manuell von Josh überwacht. Diese Faktoren wirken sich später auf die Art des Bieres aus. Die viele Handarbeit und manuelle vorgehen erschwert es, jede Charge exakt gleich zu machen.

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Die Maschinen gesteuerten und überwachten Anlagen einer Grossbrauerei arbeiten hier viel genauer. Die Exakte Menge der Rohstoffe, Temperatur und Zeit garantieren einen konstanten Geschmack. Ausserdem ermöglichen sie eine Effizientere Produktion und grössere Kapazitäten. Dafür werden die Flexibilität und Kreativität stark eingeschränkt. Dies ist aber natürlich nicht das Ziel einer Grossbrauerei. Es geht vor allem um Kosteneffizienz.

Relevanz für die Region

Lokale Brauereien sind meist ein grosser Stolz der Region. Viele Biermarken sind auch nach der jeweiligen Ortschaft benannt. So kennt man zum Beispiel das Luzerner Bier oder Entlebucher Bier. Die Schweiz hat mit 1280 Brauereien eine der grössten Brauerei-Dichte der Welt. Die Tendenz ist sogar steigend. (Fehr, 2022) Die absolute Mehrheit davon sind natürlich Mikrobrauereien. Dies macht Mikrobrauereien auch aus Wirtschaftlicher Sicht unabdingbar. So wurde im Jahr 2023 rund 3.60 Mio. hl Bier produziert. 37’235 hl wurden ins Ausland exportiert. Bier- und Mehrwertsteuer zusammengezählt bezahlten die Bierkonsumenten rund 320 Mio. Franken an den Bund. Im Vergleich zu einer Grossbrauerei verkauften die Mikrobrauereien meist Lokal. Sei dies in der Hauseigenen Bar, der Lokalen Gastronomie oder Detailhandel. 25% des konsumierten Bieres der Schweiz wird im Restaurant getrunken.

Die Nähe zur Region

Nach der sorgfältigen Herstellung des Biers, erwartet die Besucher eine beeindruckende Auswahl an Biersorten, die nicht nur durch ihre Qualität, sondern auch durch ihre kreativen Namen hervorstechen. So verkauft der Braupark Biere mit dem Namen «ALPENWASSER» oder «HOPFETROPFE». Ein Pale und ein Indian Pale Ale. Ebenfalls sind Berge aus der Umgebung Inspirationen für die Namen. So gibt es das «PILSATUS» ein helles Lager, welches seinen Namen dem Pilatus verdankt. Das «MITTAG’S HÖPFI», ein hopfiges Lager mit Anspielung auf das Mittagsgöpfi. Einbenfalls Berg in der Region. Mit dem «BLACK MOUNTAIN», einem Oatmeal Stout, wird der Ursprung des Brauparks im Schwarzenberg geehrt. (Albisser, 2024) Neben diesen festen Sorten bedient der Braupark seine Gäste regelmässig mit saisonalen Bieren, die das Sortiment je nach Jahreszeit bereichern. Diese limitierten Kreationen bieten die Möglichkeit, neue Geschmackserlebnisse zu schaffen. So wird jeder Besuch im Braupark zu einer Entdeckungsreise durch die vielfältige Welt des Bieres, die stets neue Überraschungen bereithält. Die originellen Namen der Biere sind ein weiterer Ausdruck der Kreativität und des Einfallsreichtums, die den Braupark auszeichnen. Jeder Name enthält eine kleine Referenz zur Region und trägt zur einzigartigen Identität jedes Bieres bei, was den Genuss noch besonderer macht.

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Absolventin / Absolvent

Livio Schumacher

Livio Schumacher studiert seit 2024 Online Marketing und Content Creation. Mit seiner Leidenschaft für die digitale und technische Welt kombiniert er kreatives Denken mit strategischem Know-how. Wenn er nicht gerade an innovativen Konzepten arbeitet, findet er Ausgleich in der Natur oder beim Training im Fitnessstudio. Seine Fähigkeit, technische Expertise mit kreativen Ideen zu verbinden, macht ihn immer aufgeschlossen für neue Herausforderungen und Möglichkeiten.